Tischlein deck dich: Untersetzer

Hallo ihr Lieben,
So richtig neu ist die DIY-Idee nicht, die ich euch präsentiere. Wer mir auf Pinterest folgt, kennt die kleinen Untersetzer bestimmt schon. Sie lagen bei mir in der Schublade und wurden nun zur Limo-Saison wieder herausgekramt.
Alles, was ihr für die Untersetzer mit Muster braucht, sind:

  • Untersetzer aus Kork
  • Lack
  • Pinsel

Ihr könnt jeden Untersetzer nach euren Wünschen und Vorstellungen gestalten. Von Wimpeln, über Punkte bis zu geometrischen Mustern ist alles möglich. Gerade das Durcheinander von verschiedenen Mustern gefällt mir besonders gut. Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und wer etwas Unterstützung bei der Mustersuche braucht, kann sich von meinen Untersetzern inspirieren lassen oder vom World Wide Web!
Liebste Grüße,
Sophie

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Unser erstes Eigenheimchen: Das Gerätehäuschen aus einem Fertigbausatz

Hallo ihr Lieben,
Der letzte Monat war gefüllt mit viel Arbeit, besonders im Garten. Und nicht nur, weil das Wetter dazu führte, dass alle Beete explodiert sind. Neben dem neuen Rasen und zahlreichen neuen Pflanzen, gab es auch das Gerätehäuschen. Das war ein absolutes Muss für uns, weil der ganze Krimskrams, den man für den Garten braucht, weder draußen noch drinnen herum liegen sollte. Lange haderten und rechneten wir herum, ob das Häuschen selbstgebaut oder aus einem Fertigbausatz zusammengesetzt werden sollte. Letztlich entschieden wir uns für den Fertigbausatz eines bekannten großen Baumarktes. Die Gründe dafür waren für uns ganz einfach: Es ist günstig, der Aufbau ist einfach durch vormontierte Teile und es ist eine Lieferung möglich gewesen. Vielleicht ist die Lebensdauer nicht so hoch wie Marke Eigenbau, doch für eine Mietswohnung reicht es vollkommen aus! Auf die Bestellung folgte die Vorbereitung.

Vorbereitung des Baues
IMG_2751Zuerst musste der Untergrund so vorbereitet werden, dass nachher das Häuschen darauf stehen kann. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und sicherlich führen hier viele Wege nach Rom! Wir haben uns dafür entschieden eine kleine Fläche mit Waschbetonsteinen zu pflastern. Diese haben wir von einem Freund geschenkt bekommen, sind aber auch günstig im Baumarkt zu erhalten. Etwa 15 cm wurden ausgehoben, Randsteine wurden gelegt und die Fläche mit 10 cm Schlacke aufgefüllt. Schließlich wurde gepflastert und mit Sand verfugt.

Der Aufbau
IMG_2816Der Bausatz wurde recht zeitig schon geliefert, kompakt verpasst und in einer weißen Folie eingehüllt. Dank des tollen Wetters konnte ich alles schon auseinander packen und einzeln in Garten tragen. Ich war überrascht, das trotz vieler vormontierter Sachen, doch so viele einzelne Teile dabei waren. Die nächsten Tage verbrachte ich mit vorstreichen. Anthrazitgrau ist es geworden, da auch andere Details am und um das Haus in dieser Farbe gestrichen wurden. Zudem ist es auch recht hübsch. Alles, was Innen lag und Zierleisten wurde in Hellelfenbein gestrichen. Nach Anleitung fingen wir dann an das Haus zusammen zu bauen: Erst der Boden, dann die Wände, das Dach und schließlich all die restlichen „Kleinigkeiten“. Den Boden haben wir im Übrigen mit einfachen Winkel an den Waschbetonplatten befestigt. Aber Baumärkte bieten auch hier spezielle Sets zum Verankern des Ganzen. Die Anleitung führt gut die einzelnen Schritte auf, allerdings muss man sehr aufpassen und sich seinen Teil an einigen Stellen dazu denken. Wie lange wir insgesamt gebraucht haben, weiß ich auch nicht mehr. Aber mit vier Stunden, wie es in einigen Rezensionen hieß, sind wir mit Sicherheit nicht ausgekommen. Schon alleine das Vorstreichen kostet einiges an Zeit. Das Ganze zusammen zu bauen macht auch nur bei gutem Wetter Sinn, da die zu verarbeitenden Sperrholzplatten doch recht empfindlich sind.

Der Krimskrams kommt zum Schluss
Fenster, Türen und Zierleisten wurden erst zum Schluss angebracht. Nachgekauft haben wir einen Riegel, um die Tür vernünftig schließen zu können und es muss noch an einigen Stellen nachgearbeitet werden. Die überstehende Dachpappe soll noch versteckt werden und eine kleine von mir zurecht gesägte Fensterbank wird noch montiert. Aber all das kommt im Laufe des Sommers und wird auf jeden Fall dann noch gezeigt.

Liebste Grüße,
Sophie

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Ich mach‘ mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt: Neue Farbe für Dekoration

Hallo ihr Lieben,
Sicher kennt ihr das Problem auch: Ihr entdeckt im Laden etwas, das euch total gut gefällt, nur die Farbe des Objektes eurer Begierde passt so gar nicht zum Rest der Einrichtung. Immer dann, wenn ich also solche Teile mit nach hause bringe, hole ich meine Sprühlack-Flasche heraus und sprühe Dekoration einfach um. Gegen „falsche Farben“ mache ich schon seit langem etwas, besonders weil sich mein Einrichtungsstil immer mal ändert und Herzensstücke dennoch integriert werden sollen. Oder aber ich tolle Möbelstücke finde, die einfach einen neuen Anstrich brauchen.
In diesem Fall habe ich den tollen Affen-Kerzenhalter gefunden. Es gab ihn zwar noch in weiß, aber bei weißen Möbeln, darf auch mal etwas Kontrast her. Gold ist so gar nicht meine Farbe, also musste der Affe umlackiert werden. Die tollen Metall Federn haben einen Fuß, der mir so gar nicht passte. Schnell abgeschraubt und umgesprüht, nun stehen sie bei mir schwarz auf schwarz und ich liebe diese Teile!
Viel braucht ihr für das Umsprühen nicht. Für Dekoobjekte oder Gegenstände mit einer ungleichmäßigen Oberfläche nutze ich gerne Sprühlack. Ich habe einen schwarz-matten Lack* benutzt. Für große Flächen lohnt es sich mit Rolle und Lack aus dem Topf zu arbeiten. Bei gutem Wetter trocknet der Sprühlack innerhalb weniger Minuten. Immer mal wieder aus verschiedenen Richtungen einsprühen und schon sind die Teile fertig.
Habt ihr auch Herzensstücke, die ihr umgesprüht habt oder euch es gut vorstellen könntet?

Liebste Grüße,
Sophie

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Aus Omas alten Weckgläsern: Windlichter

Hallo ihr Lieben,
Ich habe viele alte Einmachgläser, allesamt fleißig gesammelt, weil ich sie so schön finde. Viele von ihnen habe ich schon verarbeitet, aber es sind noch immer so viele im Keller, die auf eine Weiterverarbeitung warten. Neben Vasen und Vorratsgläsern, habe ich nun auch Gläser als Windlichter verarbeitet, die mit Figuren aus einer Modelliermasse beklebt wurden.
Für die großen Windlichter braucht ihr lediglich:

  • Große Gläser: Einmachgläser wie Weckgläser oder alte Gurkengläser
  • Im Ofen aushärtende Modelliermasse/ Polymer Ton (Ich habe ein No-Name Produkt gewählt, aber vielen ist sicher auch Fimo bekannt)
  • Ein einfaches Nudelholz, das in Folie eingewickelt wird oder eine Acryl Rolle für jetzige oder angehende Profis (Daran klebt die Masse nicht so stark).
  • Messer oder Modellierwerkzeug
  • beschichtetes Papier oder Folie für die Schablonen
  • Heißklebepistole

Die Formen habe ich zuvor aus beschichtetem Papier (Zum Beispiel Tetrapaks) ausgeschnitten: ein Kreuz und eine Raute. Beide Formen habe ich zuvor mit Geodreieck aufgezeichnet.
Die Modelliermasse habe ich gut durchgeknetet, damit sie weicher wird. Bei den Rauten ist mir durch ein Missgeschick eine tolle Optik gelungen: In die weiße Masse habe ich einzelne schwarze Krümel hineingetan und beim verkneten hat sich die schwarze Farbe in die Länge gezogen und hat sich nicht direkt vermischt. Dadurch entstand eine Marmoroptik, die mir so gut gefiel, dass ich die Masse nicht weiter vermengt habe.
Um ein Nudelholz habe ich Folie gewickelt und die Masse immer gut ausgerollt. Sie ist sehr klebrig, sodass eine gute Bastelunterlage ein absolutes muss ist. Auf die ausgerollte Masse habe ich die Schablonen aufgelegt und ausgeschnitten.
Die Formen gleichmäßig auf dem Glas platzieren. Wenn die Gläser soweit fertig sind können sie in den Ofen. Bei meiner Masse waren 30 Minuten Wartezeit bei 130 Grad angegeben. Nach dem aushärten noch abkühlen lassen und vorsichtig die Formen vom Glas lösen. Ich habe die Chance genutzt und das Glas nochmal in die Spülmaschine gestellt. Die Formen können nun mit Lack versehen werden. So halten sie etwas länger.
Ist das Glas sauber und die Formen getrocknet, werden sie mit einer Heißklebepistole befestigt. So hält es garantiert lange! Noch die Gläser mit Kerzen ausstatten und am Abend scheinen lassen.
Wie findet ihr die Gläser? Gefallen euch die Formen?
Liebste Grüße,
Sophie

 

Geschenkidee: Bemalte Tassen

Hallo ihr Lieben,
Der nächste Geburtstag steht an und ihr sucht nach einem Geschenk? Persönlich und individuell soll es sein? Da habe ich genau das passende Mitbringsel für euch!
Ich verschenke sehr gerne bemalte Tassen. Das ist sehr einfach und dank vieler Vorlagen aus dem Word Wide Web sind Schriften und Motive schnell gefunden. Zum Bemalen braucht ihr lediglich Porzellan- und Glasmalstifte*. Mit den Stiften zu malen ist ähnlich wie mit einem Edding auf einer glatten Oberfläche zu zeichnen. Die Stifte sind leicht abwischbar, sodass mit etwas Wasser, Taschentüchern und Wattestäbchen alles ganz einfach korrigiert werden kann bei kleinen Fehlern. Nach einer Trocknungszeit von 4 Stunden kommen die Tassen für eine halbe Stunde in den Ofen. Je nach Stift variiert Trocknungszeit und Temperatur des Ofens.
Das Thema dieses Geschenksets ist unverkennbar Disney. Die Schrift ist schnell im Netz zu finden. Auch hier kann Pinterest eine große Hilfe sein. Ich habe mir zum Beispiel eine passende Pinnwand bei Pinterest angelegt und sammel dort fleißig Ideen.
Gefällt euch diese Geschenkidee?
Liebste Grüße,
Sophie

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Tick Tack: Uhr auf bedruckter Leinwand

„Ich habe immer gedacht, die Zeit wäre ein Dieb, die mir alles stiehlt, was ich liebe. Aber jetzt weiß ich, dass sie geben, bevor sie nehmen und jeder Tag ist ein Geschenk. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde.“
-Alice im Wunderland-

Hallo ihr Lieben,
Heute zeige ich euch, wie ich eine meiner Uhren schnell und einfach selbst gefertigt habe. Alles was ihr dazu braucht ist:

Die Leinwand habe ich mit dem angerührten Kleister eingepinselt, gut einziehen lassen und dann nach und nach die Buchseiten darauf geklebt. Diese kann man ruhig über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag dann weiter daran arbeiten. Die Holzzahlen habe ich weiß lackiert und auf die Leinwand geklebt. Mittig des Rahmens habe ich schließlich ein Loch vorsichtig hinein geschnitten. Das Uhrwerk habe ich durch das Loch gesteckt und die Zeiger wieder drauf gesetzt. Schon ist die Uhr fertig und kann aufgehängt werden. Sie macht sich gut inmitten einer Collage, wie hier zu sehen, ist aber auch ein richtiger Hingucker wenn sie für sich alleine hängt.
Liebste Grüße,
Sophie

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Betonbastelei #3: Kerzenständer

Hallo ihr Lieben,
Ich weiß, ich muss langsam damit aufhören. Meine Beton-Basteleien schweifen langsam aus. Sowohl in der Wohnung, als auch hier, finden sich immer mehr dieser simplen Dekorationen. Schnell selbstgemacht und angesagt sind sie auch noch.
Obwohl die Zeitumstellung uns längere und hellere Tage beschert hat, lohnt es sich diese Kerzenständer nachzumachen. Denn gerade im Hellen wirken diese kleinen Betonquader noch viel schöner.
Was ihr dafür braucht:

Blitzzement nach der Anleitung anrühren und in die mit Öl eingepinselte Silikonform füllen. Schon gleich danach den Absatznippel in die Masse stecken. Bereits zwei Stunden später sollte der Kerzenständer aus der Form lösbar sein. Den Kerzenständer über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag mit feinem Schleifpapier noch leicht abschmirgeln. Der Kerzenständer ist sofort einsatzbereit.
Liebste Grüße und entspannte Feiertage,
Sophie

 

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