Ich packe in meine Blumenpresse: Frauenmantel, Schleierkraut und Lavendel

Hallo ihr Lieben,
Dass ich ein Gartenfreund bin, dürfte Keinem neu sein. Um noch länger etwas von meiner geliebten Blütenpracht zu haben, habe ich eine Blumenpresse gebastelt. Die war alles andere als schwierig herzustellen und ist dank der Bemalung auch noch eine Augenweide geworden, die sich nicht verstecken muss.
Um eure Sommerschönheiten für die Ewigkeiten festhalten zu können, braucht ihr lediglich:

IMG_3256

  • Zwei Bretter: 25 x 25 cm (Hier sind es zwei 6 mm breite
  •  Spanholzplatten. Die könnt ihr euch im Baumarkt meist passend zuschneiden lass
    en. Oder aber ihr habt noch alte Holzbretter herumstehen, die ihr dafür nutzen könnt)
  • Schmirgelpapier, Holzbohrer
  • Vier Unterlegscheiben und vier Flügelmuttern
  • Vier Schrauben (meine sind 5 cm lang, dürfen aber auch länger sein)
  • Zeitungspapier und alte Kartons
  • Acrylfarben und Pinsel

Die zugeschnittenen Platten habe ich zuerst mit Löchern versehen. Die Platten am Besten übereinander legen, um die Löcher an der gleichen Stelle zu treffen. So liegen die Platten später passend aufeinander. Mit Schmirgelpapier habe ich die Seiten, die Bohrlöcher und auch etwas die Fläche bearbeitet, damit später kein Splitter im Finger landet. Eines der Holzbretter nutzte ich als Schablone, um Papier und Pappe zuzuschneiden. Sie kommen zwischen die Blüten und trennen sie voneinander. Viel mehr Vorbereitung ist gar nicht nötig, sodass die Blumenpresse „betriebsbereit“ ist.
Um sie noch etwas zu Schmücken, habe ich sie auf der Vorderseite bemalt: Mit meinem Monogramm und einem kunterbunten Blumenkranz ist sie ein individuelles Stück geworden. Wer ungerne mit Acryl malt, dem kann ich das Bemalen mit Finelinern empfehlen oder aber das Bestempeln des Holzes mit einfachen Stempeln. Denn Beides hält auch gut. Wer mag kann die bemalte Seite mit durchsichtiger Acrylfarbe bemalen, damit sie länger hält.
In die Presse darf alles, was im Garten blüht. Was man daraus zaubern kann, erfahrt ihr hoffentlich schon bald. Ich bin schon ganz gespannt, was aus meinen Schätzen geworden ist.
Liebste Grüße,
Sophie

 

Advertisements

Sticken für Anfänger: Mandala-Stickerei

Hallo ihr Lieben,
Seit einiger Zeit schon beschäftige ich mich mit Stickerei. Ich habe so wahnsinnig tolle Werke bei Pinterest, Instagram und Co. entdeckt, dass ich es unbedingt lernen musste. An Papier und einen kleinen Anhänger habe ich mich ja bereits gewagt. Nun sollte es an richtigen Stoff in einem großen Rahmen gehen.
Vorab habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, was man als Anfänger am Besten sticken könnte. Im Grunde genommen muss ich erst einmal eine Vielzahl an Stichen, zumindest die Grundstiche, kennen lernen. Stunden lang einfach herum sticken wollte ich auch nicht. Darum habe ich mich für ein Mandala entschieden: Ich kann verschiedenste Stickmuster üben und zum Schluss kommt ein hübsches Bild heraus, das ich auch noch weiter verarbeiten kann.
Die Grundausrüstung muss nicht wirklich umfangreich sein am Anfang. Ich habe mir ein Einsteiger Set im Netz bestellt. Da war alles dabei und vor allem eine riesen Auswahl an Stickgarn, sodass es gleich kunterbunt losgeht. Einzeln kann man aber auch alles gut kaufen. Ihr braucht lediglich:

  • Einen Stickrahmen, um den Stoff gut spannen zu können.
  • Bei der Frage des Stoffes geht es darum, was ich mir zutraue. Es gibt Handarbeitsstoffe, dessen Gewebe auszählbar ist und das Sticken erleichtert. Ich habe einen einfachen Baumwollstoff genommen. Darauf zu Sticken war nicht schwer und ich werde den auch erst einmal weiter benutzen, allerdings sind die Stiche bei Anfängern nicht unbedingt sehr gleichmäßig und sauber .
  • Mindestens eine Sticknadel: Auch hier gibt es verschiedene Stärken und Längen. Für den Anfang reicht aber erst einmal eine Nadel.
  • Stickgarn: Dem Trend sei Dank gibt es das Garn inzwischen überall günstig zu kaufen, vor allem auch in Trend-Farben. Wer nichts in Deko- und Interiorläden findet, sollte definitiv in Woll- und Stoffgeschäften fündig werden.
  • Schneiderkreide zum Vormalen der Muster, alternativ geht zu Anfang auch ein weicher Bleistift.
  • Schere

Das Mandala habe ich im Netz gefunden. Ihr könnt sie jedoch auch euren Mandala-Büchern entnehmen oder selbst eines Zeichnen. Der Vorteil des Mandalas ist, dass sich die Stiche wiederholen und am Ende der Runde die Stiche gut eingeübt sein sollten. Zudem sind hier dem Sticken keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt ganze Flächen füllen, Linien nachsticken oder miteinander verbinden. Ich habe alles ausprobiert, was mich angesprochen hat.
Die Stiche habe ich verschiedenen Quellen entnommen. Mir hat das Buch „Sticken, Alle Techniken und über 200 Muster“ von Lucinda Ganderton (Dorling Kindersley, 12,95 €) sehr geholfen. Deutlich günstiger und vor allem vielfältiger sind da die Stickhilfen von Pumora: Sie hat Stickmuster und Stickmotive ausprobiert und zeigt auf ihrer Seite, wie einfach diese nachzumachen sind. Für mich war besonders das Stichlexikon sehr hilfreich.
Nun wagt es selbst! Es ist nicht schwer und Motive gibt es genug für jeden Geschmack. Auf einer Pinnwand bei Pinterest habe ich tolle Stickereien gesammelt und es werden täglich mehr. Vielleicht werdet ihr dort auch fündig.
Liebste Grüße,
Sophie