Aus Omas alten Weckgläsern: Windlichter

Hallo ihr Lieben,
Ich habe viele alte Einmachgläser, allesamt fleißig gesammelt, weil ich sie so schön finde. Viele von ihnen habe ich schon verarbeitet, aber es sind noch immer so viele im Keller, die auf eine Weiterverarbeitung warten. Neben Vasen und Vorratsgläsern, habe ich nun auch Gläser als Windlichter verarbeitet, die mit Figuren aus einer Modelliermasse beklebt wurden.
Für die großen Windlichter braucht ihr lediglich:

  • Große Gläser: Einmachgläser wie Weckgläser oder alte Gurkengläser
  • Im Ofen aushärtende Modelliermasse/ Polymer Ton (Ich habe ein No-Name Produkt gewählt, aber vielen ist sicher auch Fimo bekannt)
  • Ein einfaches Nudelholz, das in Folie eingewickelt wird oder eine Acryl Rolle für jetzige oder angehende Profis (Daran klebt die Masse nicht so stark).
  • Messer oder Modellierwerkzeug
  • beschichtetes Papier oder Folie für die Schablonen
  • Heißklebepistole

Die Formen habe ich zuvor aus beschichtetem Papier (Zum Beispiel Tetrapaks) ausgeschnitten: ein Kreuz und eine Raute. Beide Formen habe ich zuvor mit Geodreieck aufgezeichnet.
Die Modelliermasse habe ich gut durchgeknetet, damit sie weicher wird. Bei den Rauten ist mir durch ein Missgeschick eine tolle Optik gelungen: In die weiße Masse habe ich einzelne schwarze Krümel hineingetan und beim verkneten hat sich die schwarze Farbe in die Länge gezogen und hat sich nicht direkt vermischt. Dadurch entstand eine Marmoroptik, die mir so gut gefiel, dass ich die Masse nicht weiter vermengt habe.
Um ein Nudelholz habe ich Folie gewickelt und die Masse immer gut ausgerollt. Sie ist sehr klebrig, sodass eine gute Bastelunterlage ein absolutes muss ist. Auf die ausgerollte Masse habe ich die Schablonen aufgelegt und ausgeschnitten.
Die Formen gleichmäßig auf dem Glas platzieren. Wenn die Gläser soweit fertig sind können sie in den Ofen. Bei meiner Masse waren 30 Minuten Wartezeit bei 130 Grad angegeben. Nach dem aushärten noch abkühlen lassen und vorsichtig die Formen vom Glas lösen. Ich habe die Chance genutzt und das Glas nochmal in die Spülmaschine gestellt. Die Formen können nun mit Lack versehen werden. So halten sie etwas länger.
Ist das Glas sauber und die Formen getrocknet, werden sie mit einer Heißklebepistole befestigt. So hält es garantiert lange! Noch die Gläser mit Kerzen ausstatten und am Abend scheinen lassen.
Wie findet ihr die Gläser? Gefallen euch die Formen?
Liebste Grüße,
Sophie

 

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27 Gedanken zu “Aus Omas alten Weckgläsern: Windlichter

  1. Das ist ja wieder eine ganz tolle Idee! Ich stehe auf einfache Dinge mit genialer Wirkung! Das probiere ich auch aus. Die machen sich bei uns im Garten und auf der Terrasse sicherlich ganz toll!

    Liebe Grüße
    Verena

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  2. Bevor ich hier kommentiert habe, habe ich deinen Blog mal überflogen und da sind echt tolle Teile dabei. Die Uhr auf Leinwand zum Beispiel, werde ich auch mal versuchen ;), sowie die Häuser. Danke für deine Inspi.

    Alles liebe und einen schönen Sonntag noch

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  3. Hallo an diesem sonnigen Sonntag!

    Eine schöne Idee, die kann man bei den Temperaturen auch echt gebrauchen, wenn man endlich wieder länger draußen sitzen kann! Die mit den Rauten gefallen mir sehr gut, die mit den Kreuzen erinnern mich ein wenig an Grablichter, daher nicht so.

    Liebe Grüße von meiner Terrasse aus!
    Verena

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