Ich packe in meine Blumenpresse: Frauenmantel, Schleierkraut und Lavendel

-Hierbei handelt es sich um einen provisorischen Beitrag. Leider ist der Beitrag und die Bilder verschwunden. Sobald ich aus dem Urlaub zurück bin, werde ich mich an die Überarbeitung machen. Ich bedanke mich schon einmal für eure Geduld-

Hallo ihr Lieben,

Dass ich ein Gartenfreund bin, dürfte Keinem neu sein. Um noch länger etwas von meiner geliebten Blütenpracht zu haben, habe ich eine Blumenpresse gebaut. Die war alles andere als schwierig herzustellen und ist dank der Bemalung auch noch eine Augenweide geworden, die sich nicht verstecken muss.

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Sticken für Anfänger: Mandala-Stickerei

Hallo ihr Lieben,
Seit einiger Zeit schon beschäftige ich mich mit Stickerei. Ich habe so wahnsinnig tolle Werke bei Pinterest, Instagram und Co. entdeckt, dass ich es unbedingt lernen musste. An Papier und einen kleinen Anhänger habe ich mich ja bereits gewagt. Nun sollte es an richtigen Stoff in einem großen Rahmen gehen.
Vorab habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, was man als Anfänger am Besten sticken könnte. Im Grunde genommen muss ich erst einmal eine Vielzahl an Stichen, zumindest die Grundstiche, kennen lernen. Stunden lang einfach herum sticken wollte ich auch nicht. Darum habe ich mich für ein Mandala entschieden: Ich kann verschiedenste Stickmuster üben und zum Schluss kommt ein hübsches Bild heraus, das ich auch noch weiter verarbeiten kann.
Die Grundausrüstung muss nicht wirklich umfangreich sein am Anfang. Ich habe mir ein Einsteiger Set im Netz bestellt. Da war alles dabei und vor allem eine riesen Auswahl an Stickgarn, sodass es gleich kunterbunt losgeht. Einzeln kann man aber auch alles gut kaufen. Ihr braucht lediglich:

  • Einen Stickrahmen, um den Stoff gut spannen zu können.
  • Bei der Frage des Stoffes geht es darum, was ich mir zutraue. Es gibt Handarbeitsstoffe, dessen Gewebe auszählbar ist und das Sticken erleichtert. Ich habe einen einfachen Baumwollstoff genommen. Darauf zu Sticken war nicht schwer und ich werde den auch erst einmal weiter benutzen, allerdings sind die Stiche bei Anfängern nicht unbedingt sehr gleichmäßig und sauber .
  • Mindestens eine Sticknadel: Auch hier gibt es verschiedene Stärken und Längen. Für den Anfang reicht aber erst einmal eine Nadel.
  • Stickgarn: Dem Trend sei Dank gibt es das Garn inzwischen überall günstig zu kaufen, vor allem auch in Trend-Farben. Wer nichts in Deko- und Interiorläden findet, sollte definitiv in Woll- und Stoffgeschäften fündig werden.
  • Schneiderkreide zum Vormalen der Muster, alternativ geht zu Anfang auch ein weicher Bleistift.
  • Schere

Das Mandala habe ich im Netz gefunden. Ihr könnt sie jedoch auch euren Mandala-Büchern entnehmen oder selbst eines Zeichnen. Der Vorteil des Mandalas ist, dass sich die Stiche wiederholen und am Ende der Runde die Stiche gut eingeübt sein sollten. Zudem sind hier dem Sticken keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt ganze Flächen füllen, Linien nachsticken oder miteinander verbinden. Ich habe alles ausprobiert, was mich angesprochen hat.
Die Stiche habe ich verschiedenen Quellen entnommen. Mir hat das Buch „Sticken, Alle Techniken und über 200 Muster“ von Lucinda Ganderton (Dorling Kindersley, 12,95 €) sehr geholfen. Deutlich günstiger und vor allem vielfältiger sind da die Stickhilfen von Pumora: Sie hat Stickmuster und Stickmotive ausprobiert und zeigt auf ihrer Seite, wie einfach diese nachzumachen sind. Für mich war besonders das Stichlexikon sehr hilfreich.
Nun wagt es selbst! Es ist nicht schwer und Motive gibt es genug für jeden Geschmack. Auf einer Pinnwand bei Pinterest habe ich tolle Stickereien gesammelt und es werden täglich mehr. Vielleicht werdet ihr dort auch fündig.
Liebste Grüße,
Sophie

Black and White: Selbstbemalte Matroschkas

Hallo ihr Lieben,
Meine Mama sammelte sehr lange Zeit Matroschkas und ich erinnere mich noch zu gut an die kunterbunten Regalbretter, gefüllt mit allerlei Puppen in verschiedensten Farben und Größen. Und als diese Erinnerung sich in mir herumtrieb, bekam ich die Idee mir auch welche anzuschaffen für die Vitrine. Schließlich entdeckte ich vor einiger Zeit im Netz Matroschkas in schwarz und weiß, deren Mäntel mit meinen Lieblingsmustern bedruckt waren. Aber wie es eben immer so ist: Für die neuen Herzstücke fehlt gerade einfach das nötige Kleingeld. Also überlegte ich sie einfach selbst zu machen. Zuerst wollte ich einfach alte Matroschkas umstreichen, doch dann entdeckte ich Rohlinge günstig im Netz. Schnell landeten sie im Warenkorb und waren kurze Zeit später schon bei mir angekommen.

Für die Matroschkas braucht ihr lediglich:

    • Rohlinge (oder alte, angeschliffene Matroschkas)
    • Sprühlack zur Grundierung (Ich habe schwarz und weiß benutzt)
    • Acryllack zum Bemalen der Puppen (Bei mir war es schwarz, weiß und beige)
    • Pinsel
    • Klarlack aus der Sprühflasche

Angefangen habe ich damit die Holzfiguren zu besprühen: Drei wurden schwarz, Zwei wurden weiß. Der Sprühlack hat den Vorteil, dass die Farbe gleichmäßig verteilt wird und nur eine dünne Schicht auf der Oberfläche liegt. Bei gutem Wetter trocknet die Farbe schnell und so kann das Gesicht schon kurz darauf aufgemalt werden. Mein Gesicht erinnert fast schon an ein Rechteck, aber auch runde Gesichter sind möglich. Als Augen gab es einfache Punkte, aber man kann sie auch mit Wimpern versehen oder die Augen schließen lassen. Noch viel mehr Möglichkeiten gibt es schließlich bei den Kleidern. Ich habe mich für einfache Schwarz-Weiß Muster entschieden. Aber das Netz bietet verschiedenste Varianten. Ich könnte mir auch gut vorstellen sie zu bestempeln oder zu bekleben. Dieses Mal bleibt es aber erst einmal bei der recht schlichten Variante, die hervorragend bei uns rein passt und nicht ganz so hervorsticht, wie ihre bunten Geschwister. Anschließend gab es noch eine Schicht Klarlack für die Puppen. So sieht die Oberfläche gleichmäßiger aus und alles glänzt sanft einheitlich.
Wie gefallen sie euch?
Liebste Grüße,
Sophie

Aus Omas alten Weckgläsern: Tränenvase

Hallo ihr Lieben,
Meine Weckgläsersammlung im Keller ist noch immer recht groß. Vor einiger Zeit zeigte ich euch schon, wie ich aus Weckgläsern und etwas Fimo tolle Windlichter gemacht habe. Schon länger nutze ich die Gläser auch als Vasen. Damit sie nicht mehr ganz so langweilig aussehen, habe ich nun eines der Gläser mit einem Porzellan- und Glasmalstift aufgehübscht. Dazu habe ich in regelmäßigen Abständen Tränen aufgemalt, trocknen lassen und im Ofen eingebrannt. Ich liebe die Vase sehr und sie ist nun schon einige Male auf dem Tisch gekommen, um geschenkt bekommene Sträuße einen Ehrenplatz zu verleihen.
Liebste Grüße,
Sophie

Hochzeitsgeschenk selbstgemacht: Suppentasse

Hallo ihr Lieben,
Die Hochzeitssaison ist angebrochen und auch bei uns reihen sich die Hochzeiten aneinander. Nun heißt es für jeden ein persönliches Geschenk zu finden, das zugleich ein Unikat ist. In der letzten Woche waren wir bei einem Sektempfang nach einer standesamtlichen Trauung. Es sollte kein großes Geschenk werden, aber ganz ohne etwas in der Hand wollten wir auch nicht auftauchen.
Mitgebracht haben wir diese Schüssel, die ich zuvor mit einem Porzellan- und Glasmalstift beschriftet habe (Die Stifte habe ich schon einmal in diesem Beitrag zum Tassen bemalen vorgestellt): „… ab jetzt müsst ihr die Suppe zusammen auslöffeln.“
Hinein gesetzt habe ich ein weißes Glockenblümchen und zwei Suppenlöffel. Diese habe ich über Kreuz mit Draht zusammengebunden, sodass sie ein Herz bilden. Den Stecker der Pflanze habe ich umfunktioniert zur Grußkarte. Ein wahnsinnig schnelles, persönliches und einfaches „Do It Yourself“, das auf jeden Fall etwas her macht und nicht mehr kostet als ein Blumenstrauß vom Floristen.
Wie kreativ ward ihr beim letzten Hochzeitsgeschenk? Über etwas Inspiration würde ich mich freuen, denn noch stehen einige Feierlichkeiten vor der Tür.
Liebe Grüße,
Sophie

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Tischlein deck dich: Untersetzer

Hallo ihr Lieben,
So richtig neu ist die DIY-Idee nicht, die ich euch präsentiere. Wer mir auf Pinterest folgt, kennt die kleinen Untersetzer bestimmt schon. Sie lagen bei mir in der Schublade und wurden nun zur Limo-Saison wieder herausgekramt.
Alles, was ihr für die Untersetzer mit Muster braucht, sind:

  • Untersetzer aus Kork
  • Lack
  • Pinsel

Ihr könnt jeden Untersetzer nach euren Wünschen und Vorstellungen gestalten. Von Wimpeln, über Punkte bis zu geometrischen Mustern ist alles möglich. Gerade das Durcheinander von verschiedenen Mustern gefällt mir besonders gut. Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Und wer etwas Unterstützung bei der Mustersuche braucht, kann sich von meinen Untersetzern inspirieren lassen oder vom World Wide Web!
Liebste Grüße,
Sophie

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Unser erstes Eigenheimchen: Das Gerätehäuschen aus einem Fertigbausatz

Hallo ihr Lieben,
Der letzte Monat war gefüllt mit viel Arbeit, besonders im Garten. Und nicht nur, weil das Wetter dazu führte, dass alle Beete explodiert sind. Neben dem neuen Rasen und zahlreichen neuen Pflanzen, gab es auch das Gerätehäuschen. Das war ein absolutes Muss für uns, weil der ganze Krimskrams, den man für den Garten braucht, weder draußen noch drinnen herum liegen sollte. Lange haderten und rechneten wir herum, ob das Häuschen selbstgebaut oder aus einem Fertigbausatz zusammengesetzt werden sollte. Letztlich entschieden wir uns für den Fertigbausatz eines bekannten großen Baumarktes. Die Gründe dafür waren für uns ganz einfach: Es ist günstig, der Aufbau ist einfach durch vormontierte Teile und es ist eine Lieferung möglich gewesen. Vielleicht ist die Lebensdauer nicht so hoch wie Marke Eigenbau, doch für eine Mietswohnung reicht es vollkommen aus! Auf die Bestellung folgte die Vorbereitung.

Vorbereitung des Baues
IMG_2751Zuerst musste der Untergrund so vorbereitet werden, dass nachher das Häuschen darauf stehen kann. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten und sicherlich führen hier viele Wege nach Rom! Wir haben uns dafür entschieden eine kleine Fläche mit Waschbetonsteinen zu pflastern. Diese haben wir von einem Freund geschenkt bekommen, sind aber auch günstig im Baumarkt zu erhalten. Etwa 15 cm wurden ausgehoben, Randsteine wurden gelegt und die Fläche mit 10 cm Schlacke aufgefüllt. Schließlich wurde gepflastert und mit Sand verfugt.

Der Aufbau
IMG_2816Der Bausatz wurde recht zeitig schon geliefert, kompakt verpasst und in einer weißen Folie eingehüllt. Dank des tollen Wetters konnte ich alles schon auseinander packen und einzeln in Garten tragen. Ich war überrascht, das trotz vieler vormontierter Sachen, doch so viele einzelne Teile dabei waren. Die nächsten Tage verbrachte ich mit vorstreichen. Anthrazitgrau ist es geworden, da auch andere Details am und um das Haus in dieser Farbe gestrichen wurden. Zudem ist es auch recht hübsch. Alles, was Innen lag und Zierleisten wurde in Hellelfenbein gestrichen. Nach Anleitung fingen wir dann an das Haus zusammen zu bauen: Erst der Boden, dann die Wände, das Dach und schließlich all die restlichen „Kleinigkeiten“. Den Boden haben wir im Übrigen mit einfachen Winkel an den Waschbetonplatten befestigt. Aber Baumärkte bieten auch hier spezielle Sets zum Verankern des Ganzen. Die Anleitung führt gut die einzelnen Schritte auf, allerdings muss man sehr aufpassen und sich seinen Teil an einigen Stellen dazu denken. Wie lange wir insgesamt gebraucht haben, weiß ich auch nicht mehr. Aber mit vier Stunden, wie es in einigen Rezensionen hieß, sind wir mit Sicherheit nicht ausgekommen. Schon alleine das Vorstreichen kostet einiges an Zeit. Das Ganze zusammen zu bauen macht auch nur bei gutem Wetter Sinn, da die zu verarbeitenden Sperrholzplatten doch recht empfindlich sind.

Der Krimskrams kommt zum Schluss
Fenster, Türen und Zierleisten wurden erst zum Schluss angebracht. Nachgekauft haben wir einen Riegel, um die Tür vernünftig schließen zu können und es muss noch an einigen Stellen nachgearbeitet werden. Die überstehende Dachpappe soll noch versteckt werden und eine kleine von mir zurecht gesägte Fensterbank wird noch montiert. Aber all das kommt im Laufe des Sommers und wird auf jeden Fall dann noch gezeigt.

Liebste Grüße,
Sophie

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