Aus Omas alten Weckgläsern: Windlichter

Hallo ihr Lieben,
Ich habe viele alte Einmachgläser, allesamt fleißig gesammelt, weil ich sie so schön finde. Viele von ihnen habe ich schon verarbeitet, aber es sind noch immer so viele im Keller, die auf eine Weiterverarbeitung warten. Neben Vasen und Vorratsgläsern, habe ich nun auch Gläser als Windlichter verarbeitet, die mit Figuren aus einer Modelliermasse beklebt wurden.
Für die großen Windlichter braucht ihr lediglich:

Die Formen habe ich zuvor aus beschichtetem Papier (Zum Beispiel Tetrapaks) ausgeschnitten: ein Kreuz und eine Raute. Beide Formen habe ich zuvor mit Geodreieck aufgezeichnet.
Die Modelliermasse habe ich gut durchgeknetet, damit sie weicher wird. Bei den Rauten ist mir durch ein Missgeschick eine tolle Optik gelungen: In die weiße Masse habe ich einzelne schwarze Krümel hineingetan und beim verkneten hat sich die schwarze Farbe in die Länge gezogen und hat sich nicht direkt vermischt. Dadurch entstand eine Marmoroptik, die mir so gut gefiel, dass ich die Masse nicht weiter vermengt habe.
Um ein Nudelholz habe ich Folie gewickelt und die Masse immer gut ausgerollt. Sie ist sehr klebrig, sodass eine gute Bastelunterlage ein absolutes muss ist. Auf die ausgerollte Masse habe ich die Schablonen aufgelegt und ausgeschnitten.
Die Formen gleichmäßig auf dem Glas platzieren. Wenn die Gläser soweit fertig sind können sie in den Ofen. Bei meiner Masse waren 30 Minuten Wartezeit bei 130 Grad angegeben. Nach dem aushärten noch abkühlen lassen und vorsichtig die Formen vom Glas lösen. Ich habe die Chance genutzt und das Glas nochmal in die Spülmaschine gestellt. Die Formen können nun mit Lack versehen werden. So halten sie etwas länger.
Ist das Glas sauber und die Formen getrocknet, werden sie mit einer Heißklebepistole befestigt. So hält es garantiert lange! Noch die Gläser mit Kerzen ausstatten und am Abend scheinen lassen.
Wie findet ihr die Gläser? Gefallen euch die Formen?
Liebste Grüße,
Sophie

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Geschenkidee: Bemalte Tassen

Hallo ihr Lieben,
Der nächste Geburtstag steht an und ihr sucht nach einem Geschenk? Persönlich und individuell soll es sein? Da habe ich genau das passende Mitbringsel für euch!
Ich verschenke sehr gerne bemalte Tassen. Das ist sehr einfach und dank vieler Vorlagen aus dem Word Wide Web sind Schriften und Motive schnell gefunden. Zum Bemalen braucht ihr lediglich Porzellan- und Glasmalstifte*. Mit den Stiften zu malen ist ähnlich wie mit einem Edding auf einer glatten Oberfläche zu zeichnen. Die Stifte sind leicht abwischbar, sodass mit etwas Wasser, Taschentüchern und Wattestäbchen alles ganz einfach korrigiert werden kann bei kleinen Fehlern. Nach einer Trocknungszeit von 4 Stunden kommen die Tassen für eine halbe Stunde in den Ofen. Je nach Stift variiert Trocknungszeit und Temperatur des Ofens.
Das Thema dieses Geschenksets ist unverkennbar Disney. Die Schrift ist schnell im Netz zu finden. Auch hier kann Pinterest eine große Hilfe sein. Ich habe mir zum Beispiel eine passende Pinnwand bei Pinterest angelegt und sammel dort fleißig Ideen.
Gefällt euch diese Geschenkidee?
Liebste Grüße,
Sophie

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Tick Tack: Uhr auf bedruckter Leinwand

„Ich habe immer gedacht, die Zeit wäre ein Dieb, die mir alles stiehlt, was ich liebe. Aber jetzt weiß ich, dass sie geben, bevor sie nehmen und jeder Tag ist ein Geschenk. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde.“
-Alice im Wunderland-

Hallo ihr Lieben,
Heute zeige ich euch, wie ich eine meiner Uhren schnell und einfach selbst gefertigt habe. Alles was ihr dazu braucht ist:

Die Leinwand habe ich mit dem angerührten Kleister eingepinselt, gut einziehen lassen und dann nach und nach die Buchseiten darauf geklebt. Diese kann man ruhig über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag dann weiter daran arbeiten. Die Holzzahlen habe ich weiß lackiert und auf die Leinwand geklebt. Mittig des Rahmens habe ich schließlich ein Loch vorsichtig hinein geschnitten. Das Uhrwerk habe ich durch das Loch gesteckt und die Zeiger wieder drauf gesetzt. Schon ist die Uhr fertig und kann aufgehängt werden. Sie macht sich gut inmitten einer Collage, wie hier zu sehen, ist aber auch ein richtiger Hingucker wenn sie für sich alleine hängt.
Liebste Grüße,
Sophie

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Betonbastelei #3: Kerzenständer

Hallo ihr Lieben,
Ich weiß, ich muss langsam damit aufhören. Meine Beton-Basteleien schweifen langsam aus. Sowohl in der Wohnung, als auch hier, finden sich immer mehr dieser simplen Dekorationen. Schnell selbstgemacht und angesagt sind sie auch noch.
Obwohl die Zeitumstellung uns längere und hellere Tage beschert hat, lohnt es sich diese Kerzenständer nachzumachen. Denn gerade im Hellen wirken diese kleinen Betonquader noch viel schöner.
Was ihr dafür braucht:

Blitzzement nach der Anleitung anrühren und in die mit Öl eingepinselte Silikonform füllen. Schon gleich danach den Absatznippel in die Masse stecken. Bereits zwei Stunden später sollte der Kerzenständer aus der Form lösbar sein. Den Kerzenständer über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag mit feinem Schleifpapier noch leicht abschmirgeln. Der Kerzenständer ist sofort einsatzbereit.
Liebste Grüße und entspannte Feiertage,
Sophie

 

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It’s Tea Time: Untersetzer aus Holzperlen

Hallo ihr Lieben,
Nun war diese Woche kalendarischer Frühlingsanfang, aber die wärmeren Tage lassen wohl erst einmal noch auf sich warten. Meine Teekanne war in den letzten Tagen immer im Einsatz und so wurde es an der Zeit einen Ersatz zu finden für das olle Geschirrtuch, das als Untersetzer herhalten muss. Als ich dann im Netz die tollen Untersetzer aus Holzperlen entdeckte, konnte ich einfach nicht widerstehen. Passende Holzperlen können inzwischen fast überall erworben werden.  Die Perlen sollten etwa 2 bis 3 Zentimeter groß sein (wie diese hier*), damit die Fläche stabil ist. Ich habe insgesamt 39 Holzperlen gebraucht.
Zuerst habe ich drei verschieden große Kreise angefertigt, indem ich die Holzperlen auf einem Band aufgefädelt und zum Schluss zusammen gebunden habe. Baumwollfaden, wie meiner, eignet sich nur bedingt. Etwas stabiler ist Paketband oder Draht. Die drei Kreise habe ich wiederum miteinander verknotet. Dieses DIY geht wahnsinnig schnell und ist auch für grobmotorische Bastler geeignet. Wer etwas Pepp in die Sache bringen möchte, kann die Perlen anmalen oder einen farbigen Faden benutzen. So oder so ist der Untersetzer ein optisches Highlight beim Tee trinken!
Liebste Grüße,
Sophie

 

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Gehäkelte Zick-Zack-Decke

Hallo ihr Lieben,
Es ist vollbracht! Wer kennt nicht diese Langzeit-Projekte? Ich habe davon einen ganzen Haufen und habe ihnen eigentlich schon längst abgeschworen. Doch in schwachen Momenten und bei zu viel schmökern in Magazinen und bei Pinterest, überkommt es mich dann doch wieder. Und gerade bei Häkel-Decken werde ich schwach. Ich fand sie schon immer schön, gemütlich und persönlich. Meine Decke habe ich in einer bunten Variante im Netz gefunden und sie selbst etwas schlichter gestaltet. Nun passt sie perfekt bei uns rein, obwohl ich die Farbwahl schon lange vor unserem Umzug getroffen habe. Ich habe nach einer schriftlichen Anleitung gehäkelt. Aber gerade bei Anfängern finde ich Youtube-Videos hilfreicher. In diesem Video wird genau mein gewähltes Muster ganz ausführlich gezeigt.  Ich habe mit einer 3er Häkelnadel gearbeitet. Die von mir genutzte Wolle kommt von Lana Grossa Cotone und ich habe Schwarz (Nr 21)*, Dunkelgrau (Nr.19)*, Hellgrau (Nr. 27)* und Wollweiß (Nr. 28)* gewählt. Ich habe die Wolle schon bei anderen Projekten genutzt und bin sehr zufrieden. Besonders weil die Qualität stimmt, verschiedenste Farben angeboten werden und man problemlos nach Jahren noch die passende Wolle nachkaufen kann.
Häufen sich bei euch auch die Langzeit-Projekte oder gehört ihr vielleicht zu denen, die sie (beneidenswerter weise) meiden?
Liebste Grüße,
Sophie

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Betonbastelei #2: Ei, Ei, Ei, was seh‘ ich da?

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte euch heute einen Teil meiner Osterdekoration zeigen. Dazu gehören natürlich auch Ostereier. Die sind in diesem Jahr aus Beton und wer genau hingesehen hat, konnte sie vielleicht schon im Nest in der Laterne entdecken.
Für die Betoneier braucht ihr gar nicht viel:

Um eine gute Gießform zu bekommen, habe ich die Eier von unten vorsichtig geöffnet, Eigelb und Eiweiß entfernt und mit Wasser gereinigt. Noch bevor ich den Zement angerührt habe, wurden die Eier von Innen mit Öl bepinselt. So lässt sich hinterher die Schale ganz leicht lösen. Blitzzement hat den Vorteil, dass es schnell aushärtet. So konnte ich die ersten Eier schon nach kurzer Zeit von der Eierschale befreien, nachdem ich sie mit Zement gefüllt hatte. Ich würde sie noch etwa einen Tag durchtrocknen lassen, bevor sie geschmirgelt und verziert werden. Dafür könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Ich finde die Eier ganz schlicht genau so schön, wie angemalt.
Ich bin auf eure Ergebnisse gespannt.
Liebste Grüße,
Sophie

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